chevron_right Kontrollierte Wohnraumlüftung 

Die kontrollierte Wohnraumlüftung regelt das Klima in Räumen durch eine mechanische Lüftung, die zentral oder dezentral gesteuert werden kann. Die in der Abluft enthaltene Wärme wird der Zuluft wieder per Wärmetauscher zugeführt.

Möglichkeiten der kontrollierten Wohnraumlüftung

Schon lange wurde überlegt, wie sich das Klima in Räumen auch ohne ständiges Öffnen und Schließen der Fenster gut regulieren lässt, doch erst mit der zunehmenden Wärmeisolierung der Gebäude in den 2000er Jahren wurde eine kontrollierte, mechanisch geregelte Lüftung nicht nur wünschenswert, sondern dringend nötig, um Schimmel und schlechter Luft vorzubeugen. Es entstanden daher verschiedene Arten der kontrollierten Wohnraumlüftung. Prinzipiell lassen sich unterscheiden:

  • Einzel- oder Zentralgeräte
  • Abluftsystem, Zuluftsystem oder Zu- und Abluftsystem
  • mit oder ohne Wärmerückgewinnung
  • evtl. Nutzung einer Wärmepumpe

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Es geht übrigens bei der kontrollierten Lüftung nicht nur um das Klima allein: Sie dämmt auch den Schall, denn in manchen, an Straßen gelegenen Wohnungen wird es beim Öffnen der Fenster sehr laut. Auch Allergiker profitieren, denn Luftfilter sind praktisch immer enthalten. Durch das Filtern der Zuluft bleiben die Pollen und Staub draußen. Die Technik ist heutzutage sehr gut entwickelt. Schon seit den 1990er Jahren werden Gebäude so gut gedämmt, dass die innere Feuchtigkeit nicht mehr durch die natürlichen Ritzen und Fugen nach außen dringt. Diese Feuchtigkeit entsteht durch Kochen, Waschen, Duschen, Ausatmen und Schwitzen. Auch Toiletten- und Küchengerüche finden nicht mehr von allein den Weg nach draußen. Frischluft gelangt kaum noch ins Haus hinein. In Feuchträumen kann dadurch schnell Schimmel entstehen. Zunächst behalf man sich für ein besseres Klima durch sehr viel Lüftung mit offenen Fenstern, doch dadurch vergrößerte sich enorm der Lüftungswärmeverlust. Also entwickelten Techniker die kontrollierte Wohnraumlüftung, die in moderneren Gebäuden zum Standard gehört. Sie kann auch nachgerüstet werden.

Gesundes Klima durch kontrollierte Wohnraumlüftung

Die kontrollierte Lüftung wird elektronisch geregelt. Es gelangt die erforderliche Luftmenge hinein und hinaus, auch sorgt die elektronische Steuerung dafür, dass der Wärmetauscher nicht einfriert. Die Lüftung hängt dadurch nicht von der Windrichtung und -geschwindigkeit ab, auch die Temperaturdifferenz zwischen draußen und drinnen spielt keine Rolle. Es entsteht ein gesundes, als sehr angenehm empfundenes Klima in den Räumen. Das Filtern der Frischluft vor dem Einleiten in das Haus hält Fluginsekten fern. Wenn der Wärmetauscher einen hohen Wirkungsgrad hat, entzieht die kontrollierte Wohnraumlüftung dem Gebäudeinneren kaum Wärme, so dass sich eine ausgeglichene Energiebilanz herstellt.

Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe wie Kohlenstoffdioxid werden abtransportiert, im Inneren herrscht stets saubere Luft. Die Systeme arbeiten praktisch geräuschlos, lediglich bei einer Einstellung von Hand können sie bei sehr hoher Leistung hörbar werden. Die Installation der Lüftungsleitungen erfolgt oft unter dem Estrich, Vertikalleitungen lassen sich Installations- und Kabelschächten sowie in senkrechten Wandaussparungen verlegen. Wir beraten Sie gern zu den Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall.

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